Fünf Voraussetzungen für wirksame Werbebanner im Industriemarketing

  • Simone Stadler
  • Simone Stadler
  • 15/03/2021

Um qualifizierte Leads für Ihre Vertriebsteams zu generieren, müssen Sie sicherstellen, dass potenzielle Interessenten auf Ihre Marke und Ihre Produkte aufmerksam werden, um sie auf Ihre Website zu locken und in Kunden zu verwandeln.

Die Veröffentlichung von Werbebannern kann eine gute Möglichkeit sein, dieses Ziel zu erreichen.

Werbebanner sind eine kostengünstige Methode zur Generierung von Leads. Sie lassen sich sehr leicht einrichten, und die Ergebnisse können fast sofort gemessen werden.

Befolgen Sie die folgenden 5 Tipps, um ein effektives Werbebanner zu erstellen.

1. Bannerformate wählen

Dies ist der erste Punkt, den Sie beachten müssen.

Nicht alle Websites, die Werbebanner veröffentlichen, bieten das gleiche Angebot an Formaten, daher sollten Sie sich vorher darüber informieren.

Die am häufigsten verwendeten Formate sind:

  • Banner (468×60 px)
  • Megabanner oder Leaderboard (728×90 px)
  • Skyscraper (120 oder 160×600 px)
  • Half Page (300×600 px)
  • Medium Rectangle (300×250  px)
  • Square (250×250 px)

Je nach den Botschaften, die Sie veröffentlichen möchten, sind bestimmte Formate besser geeignet als andere. Ein quadratisches Format eignet sich zum Beispiel für eine visuelle Kommunikation, während ein horizontales Banner eher für eine Textbotschaft geeignet ist.

Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, können Sie die Infografik über die gängigsten Bannergrößen herunterladen.

Schließlich müssen Sie sich auch Gedanken über die Positionierung Ihres Banners auf der Seite machen.

Wenn Sie die Sichtbarkeit des Banners und seine Wirkung auf die Besucher der Website, auf der es angezeigt wird, maximieren wollen, muss das Banner „above the fold“ und so nah wie möglich am Hauptinhalt platziert werden.

2. Das grafische Gleichgewicht des Banners

Um ein wirksames Werbebanner im B2B-Bereich zu erstellen, müssen Sie bei der Gestaltung Ihres Banners ein gewisses Gleichgewicht beachten.

Es muss sich aus 4 Grundelementen zusammensetzen:

Das Logo

Ihr Logo muss unbedingt auf dem Banner erscheinen, um Ihre Marke zu identifizieren. Es muss hervorgehoben werden, ohne sichtbarer als der Call-to-Action zu sein. Bei horizontalen Bannern wird das Logo in der Regel links platziert, damit es beim Lesen als erstes Element gesehen wird. Bei vertikalen oder quadratischen Bannern wird es oben platziert. Die Besucher müssen in der Lage sein, Ihre Marke auf den ersten Blick zu erkennen.

Das Angebot

Die Botschaft muss kurz und prägnant sein, denn Sie haben in der Regel nur wenig Platz, um Ihr Angebot zu bewerben. Die verwendeten Worte müssen sorgfältig ausgewählt werden und auf die Zielgruppe ausgerichtet sein. Variieren Sie die Schriftgröße oder die Schriftart, um Schlüsselwörter hervorzuheben, und vermeiden Sie zu ungewöhnliche oder schwer lesbare Schriftarten. Dieser Teil des Banners nimmt im Allgemeinen den meisten Platz ein, etwa 60 % des Banners. Vergessen Sie nicht, Bilder zur Veranschaulichung Ihrer Aussagen hinzuzufügen, aber nur, wenn diese für Ihre Zielgruppe attraktiv sind.

Call-to-Action-Schaltfläche

Der Call-to-Action schließt Ihr Banner ab und ermutigt die Besucher, darauf zu klicken, um mehr zu erfahren. Er führt sie zu einer Landing Page, wo sie ein Formular ausfüllen, um ein Dokument herunterzuladen oder mehr über das Angebot oder Produkt zu erfahren. Wie beim E-Mailing muss der Call-to-Action-Button gut sichtbar sein, er muss sich grafisch vom Rest des Banners abheben und die Besucher zum Klicken verleiten. Er sollte sich bei horizontalen Bannern auf der rechten Seite des Banners befinden, bei vertikalen oder quadratischen Formaten am unteren Rand.

Animation

Die meisten Websites, die Werbebanner anzeigen, unterstützen Formate für animierte Banner. Ein Banner mit Animation kann für Ihr Zielpublikum attraktiver sein, weil es ins Auge fällt. Allerdings sollten Sie diese Option nur sparsam einsetzen. Ein Vorteil ist, dass Sie dadurch zusätzlichen Platz gewinnen, weil Sie mehrere Seiten auf demselben Banner haben.

3. Schlicht halten

Wie Sie sehen, muss man sich bei der Erstellung eines Banners viele Gedanken machen. Es gibt bestimmte Regeln, die eingehalten werden müssen, damit das Banner von allen gelesen und verstanden werden kann.

Vermeiden Sie es, Ihr Banner grafisch und mit zu viel Text zu überladen.

Besucher verbringen nur wenig Zeit mit dem Lesen eines Banners.

Denken Sie daran, dass die wirksamsten Banner diejenigen sind, die schnell gelesen werden können. Im B2B-Bereich ist ein nüchternes Format oft ein guter Ansatz.

Um aufzufallen, brauchen Sie kein auffälliges Banner! Die Besucher müssen auf einen Blick erkennen können, welchen Nutzen sie aus dem Anklicken des Banners ziehen.

4. Aktualisieren

Werbetreibende machen oft denselben Fehler: Sie erneuern ihre Werbebanner nicht oft genug.

Wenn ein Banner eine Zeit lang auf derselben Website zu sehen war, schenken die Internetnutzer ihm keine Aufmerksamkeit mehr.

Wenn sie nach mehreren Anzeigen nicht geklickt haben, werden sie auch im nächsten Monat nicht klicken! Geben Sie sich jede Chance und erneuern Sie Ihre Banner regelmäßig!

Wenn Sie z. B. mit Bannern für mehrere Produktreihen werben wollen, sollten Sie Vorlagen verwenden, die Sie problemlos auf alle Reihen anwenden können. So sparen Sie Zeit, und die Einheitlichkeit Ihrer Banner ermöglicht es den Besuchern, Ihre Marke zu erkennen.

Abschließend: Wenn Sie mehrere Bannerformate verwenden, sollten Sie darauf achten, dass Ihre Botschaften und Grafiken in den verschiedenen Formaten einheitlich wirken.

5. Messen Sie die Wirksamkeit

Wie bei jeder Werbekampagne müssen Sie zunächst die Ziele Ihrer Bannerwerbekampagne definieren.

Im Falle der Lead-Generierung ist das Hauptziel die Gewinnung von Kontakten: Sie müssen also die Klickrate, die CPL (Cost per Lead), die CAC (Customer Acquisition Cost) usw. analysieren.

Die Websites, auf denen Sie Ihre Banner veröffentlichen, können Ihnen detaillierte Statistiken zu Ihren Bannern liefern.

Denken Sie auch daran, Tracking-Links einzurichten, mit denen Sie die Wirkung Ihrer Banner auf Ihrer Seite messen können.

Wie Sie sehen, sind bei der Erstellung eines wirksamen Werbebanners mehrere bewährte Verfahren zu berücksichtigen, wie bei der Gestaltung einer HTML-Vorlage für eine E-Mail-Kampagne.

Ein letzter Ratschlag: Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer potenziellen Kunden (d. h. den Besuchern der Website, auf der Ihr Banner angezeigt wird). Wenn Sie einen Schritt zurücktreten und analysieren, wonach Ihre potenziellen Kunden suchen, können Sie sie in Leads und Kunden umwandeln!

Simone Stadler
Über den Autor

Simone Stadler
Online Marketing Manager
TraceParts GmbH

Nach Kategorie filtern


Andere ähnliche Beiträge

Digitale Bauteilkataloge, Leadgenerierung

Leadgenerierung in kontaktarmen Zeiten

Bestehende Produktinformationen in Leads mit TraceParts Smart-Publishing konvertieren Es begann mit zahlreichen Absagen von Ausstellern Mitte Februar. Die embedded world war in Deutschland wohl die erste Industriemesse, welche...

Leadgenerierung, Online Marketing

Hilfreiche Kennzahlen zur Durchführung effektiver Kommunikationskampagnen

Der Kaufprozess hat sich geändert. Die so genannte Customer-Journey hat keinerlei Ähnlichkeiten mehr mit der, von vor wenigen Jahren. Das Verhalten der Käufer im B2B-Bereich...

Leadgenerierung, Online Marketing

Effektive Taktiken für das Lead Nurturing

Sie fragen sich, wie Sie mehr hochwertige Leads erzeugen können? In vielen Unternehmen wird diese Thematik immer wichtiger und steht auf der Tagesordnung der Vertriebs-...